Aktuelle Gruppenangebote

Unser Gruppenangebot ist sehr vielfältig

Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Sie sich auch in einer Gruppe wohl fühlen, und Sie maximal von der Gruppe profitieren, begrenzen wir die Gruppengröße auf 5-7 Klient/innen. Die Gruppen werden zwar auch nach Diagnosen, aber vor allem nach gemeinsamen Themen, Alter oder Anliegen zusammengestellt.

Auszug aus unserem aktuellen Gruppenangebot:

Selbstwertprobleme werfen einen langen Schatten auf unser Leben: Wir sind unzufrieden mit uns selbst, zweifeln daran, ob wir so liebenswert und erfolgreich sind wie andere. Wie können wir ein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen und festigen?

Ziel dieser Gruppe ist es, Ihnen zu vermitteln, wie Selbstwertprobleme entstehen und wie Sie gezielt daran arbeiten können, diese Probleme zu überwinden und einen neuen, realistischen und liebevollen Blick auf sich selbst zu gewinnen.

Albert Ellis, der Begründer der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie, betont die Wichtigkeit des Selbstwertgefühls, indem er kurz vor seinem Tod in seinem Buch „The Myth of Self-Esteem“ (2005) schreibt, dass ein unabhängiges Selbstwertgefühl und Selbstakzeptanz die einzigen Ziele sind, die in einer Psychotherapie angestrebt werden sollten.

Die Selbstwert-Gruppe eignet sich daher für sehr unterschiedliche Symptomatiken wie z.B. Depressionen, Burnout, Selbstzweifel und für alle, die in ihrem Selbstwertgefühl noch „Luft nach oben“ haben.

Menschen, die oft schlechte Erfahrungen in zwischenmenschlichen Beziehungen gemacht haben, ziehen sich häufig zurück und bauen eine Schutzmauer um sich auf.

Sie glauben, dass sie nichts wert sind oder dass sich niemand für ihre Bedürfnisse und Wünsche interessiert. Daher fehlt ihnen oft der Mut und auch die geeigneten Strategien, um die Mauer zu überwinden und ihre Interessen aktiv zu vertreten.

Hinter der Mauer fühlen sie sich oft hilflos, ausgenutzt, erschöpft oder einsam.

In der Gruppentherapie lernen Sie, aus den starren Interaktionsmustern auszubrechen, um Ihr Leben wieder selbstbewusst gestalten zu können. (siehe „Die Mauer überwinden“ von Brakemeier und Buchholz, 2013).

In vier Doppelstunden Gruppenpsychotherapeutischer Grundversorgung vermitteln wir ein erstes Wissen über die Entstehung und Aufrechterhaltung von Angststörungen. Für Klientinnen und Klienten mit einer leicht ausgeprägten Symptomatik reicht das Basiswissen häufig schon aus, um danach eigenständig die Angstsymptome zu reduzieren. Bei ausgeprägteren Verläufen stellt dieses Gruppenangebot einen guten Einstieg in eine weiterführende Behandlung dar. Die Teilnahme an diesem Angebot ist unabhängig von der Aufnahme eines weiteren psychotherapeutischen Angebotes.

Menschen mit Ängsten und Sorgen haben sich ihre Ängste und Sorgenspiralen nicht ausgesucht. Sie sind einfach da. Versuche, die Gedanken zu „managen“ oder die Ängste loszuwerden, führen oft zu Frustration und Hilflosigkeit. Ziel der Gruppe ist es, Fertigkeiten zu vermitteln, die es Ihnen ermöglichen, einen anderen Blick auf Ihre Symptomatik zu entwickeln und so einen alternativen, hilfreicheren Umgang mit Ängsten und Sorgen zu erlernen (siehe „Erfolgreich mit Ängsten und Sorgen umgehen“ von Forsyth und Eifert, 2010).

Eine zieloffene Verhaltenstherapiegruppe ist eine Form der Gruppentherapie, bei der die individuellen Anliegen, Bedürfnisse und Ziele der einzelnen Gruppenmitglieder im Mittelpunkt stehen. Im Gegensatz zu themenzentrierten Gruppen gibt es keine vorgegebenen Themen oder Ziele.

Jedes Mitglied benennt und arbeitet an eigenen kritischen Erfahrungen, sei es im Umgang mit Gefühlen, Verhalten oder zwischenmenschlichen Problemen im Beziehungs- oder Arbeitskontext. Die Gruppe passt sich den individuellen Anliegen an und die Ziele können von der Erhöhung der Stresstoleranz bis zur Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen reichen.

Während des gesamten therapeutischen Prozesses können Sie auf die methodische Vielfalt und die enormen interpersonellen Ressourcen des Gruppensettings zurückgreifen.

Meine Aufgabe ist es, die Gruppe zu leiten, indem ich den Ablauf der Sitzungen strukturiere und meine methodische Expertise zur Verfügung stelle. Darüber hinaus ist es meine Aufgabe, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem jeder frei sprechen und sich aktiv einbringen kann. Mein Ziel ist es, den Gruppenmitgliedern zu helfen, ihre individuellen Probleme zu erkennen, Sie und die Gruppe zu ermutigen, kreative Lösungsansätze zu entwickeln und Sie bei der Bewertung und Auswahl von Lösungsvorschlägen zu unterstützen.

In dieser Gruppe wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Gruppenmitglieder eine möglichst große Schnittmenge an Gemeinsamkeiten in Bezug auf Alter oder Anliegen haben.

Gruppentherapie

Gruppe, das ist nichts für mich – oder vielleicht doch?

Viele Menschen misstrauen der Wirksamkeit des gruppentherapeutischen Settings. Die empirische Forschung belegt allerdings das Gegenteil. Die Wirksamkeit der Gruppentherapie ist – mit Ausnahme einer kleinen Gruppe von Störungsbildern – gleichwertig mit der Wirksamkeit der Einzeltherapie. Im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation und der Kompetenzentwicklung ist sie sogar wirkungsvoller.

  • Es ist erleichternd zu wissen, dass andere mit den gleichen Problemen kämpfen wie man selbst.
  • Es ist ein gutes Gefühl, Teil einer Gruppe zu sein. Sie bekommen Verständnis von den anderen Gruppenteilnehmer/innen und erleben Unterstützung.
  • Sie können Ihre eigenen Erfolge mit jemandem teilen und selbst anderen helfen.
  • In einer Gruppe kann man immer etwas von den Erfahrungen der anderen mitnehmen und lernen, wie sie ihre Schwierigkeiten gemeistert haben.
  • Wenn Sie sich nicht trauen oder keine Lust haben, selbst zu sprechen, können Sie den anderen zuhören.
  • Die Gruppe macht Spaß.
  • Es gibt Mut und Kraft für Veränderungen, wenn andere Gruppenmitglieder
    von ihren eigenen Fortschritten berichten.
  • In einer Gruppe gibt es viele „Lösungsvorschläge“. Sie können sich einen
    aussuchen, der zu Ihnen passt.
  • Unser ganzes Leben lang sind wir Teil einer Gruppe – als Eltern, Kinder, Partner/innen, Arbeitskolleg/innen oder Nachbar/innen. In diesen Gruppen müssen wir bestehen können. Die Therapiegruppe ist dafür ein ideales Übungsfeld.

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